Welche Sitzhaltungen zum meditieren gibt es?

Welche Sitzhaltungen zum meditieren gibt es?

Du hast dich dazu entschieden mit dem meditieren zu beginnen, weißt aber nicht wie?

 

Als erstes geht es darum eine für die Meditation förderliche Sitzhaltung einzunehmen. Diese sollte für dich angenehm und entspannend sein. Die Folgenden drei Sitzhaltungen eignen sich für Einsteiger besonders gut:

 

Wenn du hast, nimm ein Meditationskissen. Wenn nicht nimm einfach eine Decke, die du mehrfach faltest, oder staple Kissen, bis sie eine angenehme Sitzhöhe ergeben. Du kannst auch sehr gut auf einem Stuhl meditieren/Es ist auch gut möglich auf einem Stuhl zu meditieren.

Die Folgenden drei Sitzhaltungen eignen sich für Einsteiger besonders gut:

 

 

 Burmesischer Sitz

Setz dich im Schneidersitz auf deine Unterlage und lege dann die Beine voreinander, so dass sie nicht mehr überkreuzt sind und dass beide Unterschenkel und Füsse auf dem Boden liegen, wie dies im Bild gezeigt ist. Kippe das Becken nach vorne, lege die Hände auf die Knie und erspüre die natürliche Krümmung deiner Wirbelsäule. Sitze gerade und entspannt.

 

Fersensitz

Setz dich mit untergeschlagenen Beinen auf deine Unterlage, wie dies im Bild gezeigt ist und kippe das Becken nach vorne. Lege die Hände auf die Oberschenkel, erspüre die natürliche Krümmung deiner Wirbelsäule und sitz gerade und entspannt.

 

Auf einem Stuhl

Setz dich auf die Vorderkannte des Stuhles und kippe das Becken nach vorne. Stelle beide Füsse nebeneinander ganz auf den Boden. Erspüre die natürliche Krümmung deiner Wirbelsäule, sitz gerade und entspannt und lege die Hände auf die Oberschenkel.

 

Wenn du die für dich richtige Sitzposition gefunden hast und bequem sitzt, fokussiere auf das Ein- und Ausatmen und spüre, wie du dich dabei entspannst. Es ist möglich ist es sowohl mit offenen Augen, wie auch mit geschlossenen Augen zu meditieren. Manchmal kann es hilfreich sein, am Anfang die Augen geschlossen zu haben um zur Ruhe zu kommen und sie nach einer Weile zu öffnen um nicht wegzudösen.

 

Halte Gedanken und Emotionen die dir jetzt kommen nicht fest, sondern lasse sie gehen. Es geht nicht darum, nichts zu denken. Dass Gedanken kommen ist normal. Insbesondere wenn du zur Ruhe kommst wirst du merken, dass du deine Gedanken stärker wahrnimmst. Lass sie kommen und gehen. Beginne nicht über die Gedanken nachzudenken. Lenke den Fokus immer wieder auf das Atmen.


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